G1000 : Verfahrensweise

Phase 3 : Bürgerforum

Stichprobe | Methode Phase 3 : Bürgerforum | Daten | Dokumente

 

Stichprobe

Die Teilnehmer an der dritten Phase wurden aus einer Liste von 400 Anwärtern augelost. Alle hatten am 11. November 2011 am G1000, bzw. an den G-Offs oder dem G-Home, teilgenommen.

Provinzen

Antwerpen: 5

Limburg: 3

Ostflandern: 3

Westflandern: 3

Flämisch-Brabant: 5

Wallonisch-Brabant: 1

Namur: 2

Lüttich: 3

Hennegau: 4

Luxemburg: 1

Region Brüssel Hauptstadt: 2

 

Sprache

Französischsprachige: 12

Niederländischsprachige: 18

Deutschsprachige: 2

Geschlecht

Frauen: 16

Männer: 16

Ausbildung

Sekundarunterricht: 12

Hochschulausbildung: 8

akademische Ausbildung: 12

Alter

- 30 jährige: 7

30 – 45 jährige: 9

45 – 60 jährige: 9

60+: 7

Jüngster Teilnehmer: 19

Ältester Teilnehmer: 66

 

Methode Phase 3 : Bürgerforum

Der G1000 nahm die Form einer Stadtratssitzung an, dessen Ziel das Zusammenbringen und Teilen von verschiedenen Problematiken sowie das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen war. Angesichts der Tatsache, dass jede Gesprächsrunde von relativ kurzer Dauer war und darauf abzielte, den verschiedenen Ansichten und Ideen der Teilnehmer Platz zu lassen, befanden sich die erarbeiteten Vorschläge noch im Rohzustand.

 

 

In der dritten Phase sollten diese nun ausführlicher debattiert und konkretere Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Zu diesem Zweck haben sich 32 Teilnehmer des G1000 während drei Wochenenden getroffen. Ausgewählt wurden diese aus den 491 Teilnehmern des G1000, der G-Homes und G-Offs, die sich dazu bereit erklärt hatten, potentielle Kandidaten für die dritte Phase zu sein. Damit verpflichteten sie sich, an allen drei Wochenenden teilzunehmen. Auch wenn diese Auswahl erneut nach Zufallsprinzip vorgenommen wurde, sorgte ein Kontrollmodus für eine bestmögliche Vielfalt unter Berücksichtigung der Kriterien Alter, Geschlecht, Sprache, soziale Klasse und Herkunftsregion.

 

Die dritte Phase hatte die Form einer Konsenskonferenz, einem Verfahren, das oft in politischen Entscheidungsprozessen weltweit Verwendung findet. Diese beratende Versammlung ist weitaus intensiver und verlangt von den Moderatoren mehr Knowhow, um den Teilnehmern das Vorschlagen von spezifischen politischen Aktionen zu ermöglichen. Es ist ebenfalls offener als ein Bürgergipfel, da die Teilnehmer während des Prozesses mehr Mitspracherecht haben. Die auserwählten Bürger bestimmten selbst die Themen der Konferenz sowie die Arbeitsmethode (d.h. die Wahl der zu konsultierenden Experten oder Stakeholder), und welche Entscheidungen letztendlich getroffen und öffentlich ausdiskutiert wurden.

 

 

Daten

Der G32 traf sich an drei Wochenenden:

  • am 14.-16. September 2012: im flämischen Parlament, Brüssel
  • am 6.-7. Oktober 2012: im wallonischen Parlament, Namur
  • am 9.-11. November 2012: im Haus der Parlamentarier, Brüssel

 

Dokumente

Briefing phase 3

Pressemappe 14/09/2012(fr)

Pressemappe 06/11/2012(fr)